MEKS-ControlCenter
Die Gebaeudeautomation und Managementebene dient der Betriebsfuehrung und uebernimmt folgende Aufgaben:
- Prozessvisualisierung und – Ueberwachung
- Anlagenbedienung
- Meldungsverarbeitung und Alarmierung
- Protokollierung und Auswertung
- Uebergeordnete Management und Optimierungsfunktionen
- Zentrale Archivfunktionen
- Langzeitspeicherung von Daten
Hardwareanforderungen
Als Bedienstation dient ein handelsueblicher Windows- PC, dieser wird direkt an den Regelgeraeten und/oder Modem, LAN/WAN-Netzwerk angeschlossen.
Softwareanforderungen
Das MEKS ControlCenter ist auf die benutzergefuehrte und anwenderfreundliche Windows-Oberflaeche aufgebaut. Der modulare Aufbau laesst eine individuelle Konfiguration des Systems bezogen auf die jeweiligen Kundenbeduerfnisse zu, und gewaehrleistet einen zukuenftigen Systemausbau. Das MEKS ControlCenter ist konsequent auf das Betriebssystem MS-Windows aufgebaut. Durch Standardschnittstellen und Netzwerkfaehigkeit ist die Integration der Gebaeudeautomationsanlage in die Buerokommunikation moeglich.
Das MEKS ControCenter erfuellt folgende Mindestanforderungen:
- Visualisierung und Bedienung über dynamische Anlagenbilder und Einblendpunkte in Grafik- und Textformat
- Parametrierung und Modifikation der Zeit- und Ferienprogramme der Automatisierungsstation
- Alarmüberwachung mit Fuehrung dreier Alarmjournale
- Anzeige und Ausgabe von frei definierbaren Protokollen
- Anzeige und Ausgabe von Tabellen und Grafiken historischer Daten
- Anzeige und Ausgabe von Stichtagsauswertungen
- Protokollierung von Sollwertaenderungen
- Umfassendes Projektmanagement und Strukturierung von Stationen
- Differenzierter Passwortschutz, für Visualisierungsprogramm und Projektierungswerkzeug
- Gezielte Weiterleitung von Ereignissen wie Alarme, Werteaenderungen, Systemmeldungen, zeit- bzw. ereignisgesteuert an alle Arten von Zielen wie Bildschirm, Drucker. Erweiterbar durch Zusatzmodule zur Weiterleitung an SMS (D1,D2,E+ !direkt an den entsprechenden Netzbetreiber ohne Providerzwang!) und Fax.
- Direkte Einbindung von Subsystemen über Universalschnittstellen.
Bedienoberflaeche
- Das MEKS ControlCenter ist vollstaendig vollgrafisch parametrierbar.
- Mit Zusatzmodulen ist der Datenaustausch mit Windows-Programmen ueber standardisierte Schnittstellen moeglich. So kann beispielsweise eine EXCEL-Tabelle mit Anlagenwerten dynamisiert werden.
- Die Bedienoberflaeche ist getrennt vom Konfigurationstool nutzbar.
- Das MEKS ControlCenter als Gebaeudeautomation kann im Hintergrund laufen, um auch andere Microsoft Anwendungen auf dem Bedienplatz zu verwenden. Bei Auftreten eines Alarms gibt das MEKS ControlCenter automatisch einen Hinweis in den Vordergrund um die Sicherheit der betriebstechnischen Anlage zu gewaehrleisten.
- Das MEKS ControlCenter ist für Windows NT4.0, Windows 2000 und Windows XP geeignet.
Allgemeine Systembeschreibung GLT
Systembedienung: Das MEKS ControlCenter ist mit einer selbsterklaerenden Dialogfuehrung für Bediener in Form einer grafischen Bedienoberflaeche ausgefuehrt. Visualisierungsbefehle als auch die Projektierung und Erstellung der Benutzeroberflaeche wird über Mausfunktionen ohne zusaetzliche Benutzung der Tastatur durchgefuehrt.
Folgende Forderungen sind erfuellt:
- Vollständiges Projektierungswerkzeug zur Gestaltung der Bedienoberflaechen im Lieferumfang
- Einheitliche Bedienerdialoge für alle Benutzer in deutscher Sprache.
- Hilfefunktionen online druckbar und in deutscher Sprache.
- Modularer Aufbau zur Funktionserweiterung mit Zusatzmodulen.
- Umfassende Moeglichkeit zur Projekterstellung und Sicherung auf externen Datentraegern in hoch gepackter Form.
- Trendaufzeichnung abhängig von Zeit- und Schwellwert konfigurierbar.
- Unbegrenzte Anzahl von Projekten, Stationen, Parametern und Trendaufzeichnungen.
- Die grafische Tendwertauswertung erfolg mittels 2Y- und einer X-Achse
Benutzerberechtigung: Es besteht die Moeglichkeit, im MEKS ControlCenter selektiv bestimmte Programm- und Zusatzkomponenten, je nach Benutzerberechtigung freizugeben bzw. zu sperren. Visualisierung und Projektierungs-Tools sind Passwort geschuetzt.
Programmierbare Elemente:
- Projekte
- Stoermeldungen
- Betriebsmeldungen
- Einblendpunkte
- Stationen
- Anlagenbilder
- Hintergrundbilder
- Trendmanagement
- Stoermanagement
- numerische Parameter
- diskret Parameter
- Zeit-Parameter
- strukturierte Parameter
Das MEKS ControlCenter ist Multiuser-/Multitasking- und Realtime-Faehig und in der Lage alle eingehenden Anlagenwerte und Stoermeldungen zu verarbeiten. Das Betriebssystem entspricht dem marktueblichen Standard und benoetigt keine besondern Zusatzkomponenten wie z.B. spezial Betriebssystemkern.
Das MEKS ControlCenter ist in der Lage alle notwendigen Feld- und Regelgeräte unterschiedlicher Firmen mit verschiedenen Protokollen gleichzeitig zu bedienen.
Individualtexte: Jedem Informationspunkt bzw. Parameter wird ein zur naeheren Beschreibung und zur Angabe von Handlungsanweisungen ein eindeutiger Text zugeordnet. Dieser Text dient als Parametername und wird ausschliesslich bei der weiteren Projekterstellung und Bedienung weiterverwendet. Der Umgang mit spezifischen, technischen Adressen waehrend der spaeteren Anlagenbedienung entfaellt vollstaendig. Weiterhin wird dieser Parametername bei Trendwertdarstellungen und Auswertungen als auch bei Stoer- und Betriebsmeldungen verwendet.
Zeitprogramm: Durch Einzelparameter als auch durch strukturierte Parameter ist der Zugriff auf Nutzungszeiten, Wochen- und Jahresprogrammen der Regelgeraete moeglich.
Trendkurven: Jeder analoge Parameter (Messwerte, Zaehlwerte, Sollwerte, usw.) als auch diskrete Parameter (Kontakt-Ein/Ausgänge, Merker, usw.) können als Trendwert aufgezeichnet werden. Es werden mindestens 1000 Trendkurven multitask aufgezeichnet. Trendkurven werden mit ihrem individuellen Parameternamen im Klartext ausgewählt und in einem Diagram zur Anzeige gebracht. Die Auswahl ist Übersichtlich für zwei Skalen (zwei Y-Achsen überlagernd) mit eigenem Messbereich unterteilt. Die Trendkurven werden farblich gekennzeichnet und in einer Ausblendbahren Legende beschriftet. Kurvenform und Darstellung der Trenddiagramme lassen sich bequem per Maus auf Stunden-, Tag-, Wochen-, Monats- und Jahresansicht fokussieren. Ueber den gesamten Erfassungszeitraum kann mit einem Rollbalken die Trendkurven in der Zeitskala (X-Achse) verschoben werden. Die Anzeige von realen Messwerten und deren Markierung auf dem Grafen sind für alle Trendwerte moeglich, eine Interpolation ist nicht erlaubt.
Stichtagsauswertung: Auf Grundlage der erfassten Trendwerte koennen Stichtagsauswertungen fuer alle Trendwerte auf Datum, Stunde, Minute, Sekunde ausgefuehrt werden. Zaehlwerte koennen somit aus historischen Daten Sekundengenau extrahiert werden.
Softwarelizenz: Alle Lizenzmodelle beinhalten alle beschriebenen Softwarebausteine auf der Leitebene zum Parametrieren und Editieren aller GLT- Funktionen, bestehend aus:
- Konfiguration und Erstellen von Informationspunkten (Parametern)
- Störmanagerkonfiguration
- Einbindung von Standardbildeditoren
- Archivkonfiguration
- Druckerkonfiguration
- Trendaufzeichnung
- Mindestens drei konfigurier bare Alarmjournale
- Stationseditor
- Historische Datenbankfunktion
Druckerumschaltung: Fuer den Fall, dass ein Endlosdrucker als Protokolldrucker für Störmeldungen verwendet werden soll ist die Einrichtung eines Spezialdruckers moeglich. Als Standarddrucker koennen alle Windows-Drucker, auch im Netzwerk verwendet werden. Durch das Druck-Managementsystem von Windows werden bei Druckerausfall alle Meldungen zwischengespeichert und nach Druckerbereitschaft nachgeholt. Ein lueckenloser Protokolldruck wird somit gewaehrleistet.
Meldungsunterdrueckung und Sperren von Meldungen: Der Stoermanager ermoeglicht die Ueberwachung aller Informationspunkte/Parameter. Treffen unwichtige Meldungen (z.B. Betriebsmeldungen) ueber normale Zustaende ein, die die Zentrale unnoetig belasten, so koennen diese unterdrueckt oder in Journalen abgespeichert werden.
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